Seit einiger Zeit liebe ich es kreativ in der Küche zu sein. Ich backe und kreiere leidenschaftlich gerne Süsses. Fast täglich zieht es mich in die Küche und ich experimentiere wieder an etwas Neuem rum. Nicht immer von Erfolg gekrönt aber hin und wieder gelingt mir dann doch etwas Gutes.

Nun denken sich viele, wie geht das, ich vermeide Industriezucker und so oft es geht auch die alternativen Süssungsmöglichkeiten wie Ahornsirup, Agavensirup, Dattelsirup, Kokosblütenzucker und alle anderen Süssungsalternativen zum weissen Zucker. Naja, auch ich habe eine sehr grosse Liebe zu süssen Speisen und daher muss jeweils eine Alternative her, die weniger süss ist und weniger Zucker enthält.

Das gute an meiner Ernährungsweise ist, dass ich über die Monate und Jahre keinen Heisshunger verspüre, wie ich ihn früher hatte. Ich brauche nur wenig oder keine Süsse mehr in meinen Nachspeisen. Meine Geschmackssinne sind einfach nicht mehr dieselben wie vor einigen Jahren, als ich fast täglich Schokolade oder Eiscreme verschlungen habe. Meine Geschmackssinne sind über die Jahre weniger abhängig vom Zucker geworden. Denn liebe Leute, der Zucker ist wie eine Droge, wir wollen immer mehr und können nicht mehr genug davon bekommen. Ich kann es nur empfehlen, achtet darauf, was und wieviel ihr von diesem Teufelszeug esst. Es tut euch in keiner Weise etwas Gutes.

Nun möchte ich aber dennoch ein tolles Rezept mit euch teilen, dass entstanden ist, als ich Lust hatte mich in der Küche auszutoben. Es enthält neben Datteln etwas Ahornsirup, damit auch die etwas Süsseren unter euch es hoffentlich mögen. Die Menge des Ahornsirups kann gerne geändert oder auch weglassen werden.

Ahornsirup ist womöglich eine der bekanntesten Alternativen zum weissen Zucker und der Vorteil des Sirups ist, dass dieser den Blutzuckerspiegel viel weniger ansteigen lässt als der weisse Haushaltszucker. Ausserdem enthält Ahornsirup weniger Kalorien und liefert zudem noch einige Mineralstoffe wohingegen der Haushaltszucker nichts für den Körper liefert ausser leere Kalorien. Man sollte dennoch den Ahornsirup in Mengen geniessen, denn auch dieser ist im Endeffekt nichts anderes als eine Zuckeralternative.

 


 

Rezept Vegane Schoko-Nuss-Brownies

Zutaten Boden:
100g Vollkornhaferflocken, 100g Erdnüsse geröstet, Prise Salz, 50g Kokosöl (geschmolzen)

Zutaten Füllung:
10 Datteln (falls nicht so weich am besten noch einige Zeit im Wasser einweichen), 100g Macadamianüsse oder geschälte Mandeln, 50g Mandelmus, 30g Cashewmus, 10g Kakao ohne Zucker
Optional: 2 EL Ahornsirup

Zutaten Creme:
75g Haselnussmus, 20ml Pflanzenmilch nach Wahl, 1 EL Kakao ohne Zucker (ca. 5-8g)
Optional: 1-2 EL Ahornsirup (falls man den Sirup weglässt, braucht es eventuell noch etwas mehr Milch für eine cremige Konsistenz)

 

Zubereitung Boden:
Die Nüsse und die Haferflocken mit dem Salz im Mixer mixen bis eine Art Mehlmasse entsteht, das Kokosöl zugeben und alles mischen (am besten von Hand). Danach die Masse in eine Auflaufform geben, etwas andrücken und im Kühlschrank kaltstellen.

Zubereitung Füllung:
Die Nüsse im Mixer zerkleinern. Danach die Datteln, Mandelmus und Cashewmus zugeben, nochmals kurz mixen. Dann den Kakao und Ahornsirup zugeben und nochmals kurz mixen oder von Hand rühren. Die Masse dann auf die Auflaufform streichen und alles nochmals kaltstellen solange man die Creme zubereitet.

Zubereitung Creme:
Das Haselnussmus, den Kakao, die Milch und den Sirup in eine Schüssel geben und alles rühren bis eine Creme entsteht. Diese auf die Füllung geben und alles nochmals für zwei Stunden kaltstellen, danach kleine Vierecke schneiden und geniessen. Jeweils kalt aufbewahren, falls man nicht alle auf einmal essen mag.

 

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachmachen und hoffe euch schmeckt meine Brownie Kreation.